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Die Interdisziplinäre Systemtherapie Einheit (ISE) bringt ambulante Spitzenmedizin auf das nächste Level

Seit dem 19. Januar 2026 können onkologische und chronisch kranke Patientinnen und Patienten zentral in der neuen Interdisziplinären Systemtherapie Einheit ihre ambulanten Therapien erhalten. Durch die einheitliche Organisation wird die Expertise der verschieden beteiligten Fachkliniken des Universitätsklinikums Augsburg gebündelt und eine bestmögliche Patientenversorgung unter einem Dach gewährleistet.

Fotos © UKA

Die Interdisziplinäre Systemtherapie Einheit (ISE) befindet sich im Erdgeschoss des im Februar offiziell eröffneten Zentrums für Intensivtherapie (ZIT) und bietet in mehreren modern eingerichteten Räumen insgesamt 41 Therapieplätze, die neben dem medizinisch erforderlichen Equipment auf neustem technischen Standard über einen dem jeweiligen Gesundheitszustand angepassten Sitz- und Liegeplatz, einen Patientenruf und eine kleine Abstellfläche für Getränke verfügen. 

Die Besonderheit der ISE ist allerdings ihre Rolle als interdisziplinärer Knotenpunkt: Als Core Facility aller beteiligten Kliniken erhalten hier ambulante Patientinnen und Patienten klinikübergreifend ihre Therapien in Form von Infusionen und Injektionen. Hierzu zählen alle onkologischen Tumortherapien, die nichtonkologische Behandlung von chronischen Erkrankungen aus der Nephrologie, Neurologie, Rheumatologie, Gastroenterologie (CED) und die Eisengaben aus dem Patient Blood Management. 

Unter der pflegerischen Leitung von Antje Reußner betreut ein speziell ausgebildetes Pflegeteam zusammen mit den Fachärzten der beteiligten Kliniken rund 100 Patientinnen und Patienten pro Tag. 

Auf diese Weise werden bislang getrennte Strukturen zusammengebracht und Schnittstellen reduziert, was wiederum mit einem Mehrwert für die Versorgungsqualität und Effizienz im onkologischen Alltag einhergeht.