Krisenresilienz

Vorsorge. Bewältigung. Nachbereitung.

Als Einrichtung der kritischen Infrastruktur unterliegt das UKA erhöhten Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Widerstandsfähigkeit seiner Leistungen. In den vergangenen Jahren haben externe Prüfungen sowie tatsächliche Krisenlagen verdeutlicht, dass die Fähigkeit zur strukturierten Vorsorge, Bewältigung und Nachbereitung von Krisen ein wichtiges Element des modernen Krankenhausmanagements ist.

Die Aufgabenfelder der Stabsstelle für Krisenresilienz umfassen die übergeordnete Koordination des Krisenmanagements, der Krankenhausalarm- und Einsatzplanung (KAEP), Business Continuity Management (BCM) und IT-Notfallmanagement. Diese waren am UKA bislang organisatorisch dezentral verteilt, eine zentrale Übersicht und gegebenenfalls Steuerung dieser Themen mit klarer Verantwortlichkeit auf strategischer Ebene bislang nur eingeschränkt gegeben. Vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen wie KRITIS, IT-Sicherheitsgesetz, Anforderungen aus internen und externen Prüfungen ergibt sich aus dieser dezentralen Verteilung aber ein strukturelles Risiko für die Versorgungssicherheit und bei der Haftungsvermeidung.

Insbesondere sind folgende Anforderungen sicherzustellen:

  • Nachweis einer angemessenen Aufbau- und Ablauforganisation zur Krisenbewältigung.
  • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben zur Notfall- und Katastrophenvorsorge.
  • Sicherstellung der Prüfungsfestigkeit gegenüber Aufsichtsbehörden und Zertifizierungsstellen.
  • Systematische Risikoidentifikation und -bewertung und in Bezug auf außergewöhnliche Ereignisse, Gefahren und Krisen.
  • Regelmäßige Übungen, Schulungen und Aktualisierung relevanter Pläne und Konzepte.

Ansprechpartner

Priv.-Doz. Dr. Felix Girrbach

Bereichsleitung der Stabsstelle Krisenresilienz

Zusatzbezeichnung Intensiv-, Notfall- und Palliativmedizin