Fördergemeinschaft Herzzentrum
Augsburg-Schwaben e.V.

Herzmedizin entwickeln, fördern, gestalten

  • Bestmögliche Versorgung von Menschen mit Herzkreislauferkrankungen
  • Unterstützung bei der Beschaffung von medizintechnischen Geräten
  • Förderung der Mitarbeitenden und des Nachwuchses durch Fortbildungen und Stipendien

Ziele

In den letzten 40 Jahren konnte eine eindrucksvolle Abnahme der Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ein Drittel in Deutschland erzielt werden. Dies ist ein großer Erfolg! Gründe sind Prävention durch einen gesünderen Lebensstil und deutlich verbesserte Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankungen durch die moderne Herzmedizin. Derartige Erfolge sind stete Verpflichtung, nicht nachzulassen.

Die 2002 gegründete Fördergemeinschaft Herzzentrum Augsburg-Schwaben e.V. unterstützt die Kliniken, die die Herzmedizin verantworten und ausüben. Seit 2001 firmieren vier Kliniken als Herzzentrum Augsburg-Schwaben:

Erfolge

Die Fördergemeinschaft hat seit ihrem Bestehen rund 900.000 EUR Fördermittel durch Spenden und Mitgliedsbeiträge eingeworben. Allen fördernden Institutionen, Unternehmen, Privatpersonen, Patientinnen und Patienten oder Angehörigen gebührt hierfür großer Dank.

Mit ihrer Großzügigkeit und Großherzigkeit haben sie einen sehr wichtigen und weitsichtigen Beitrag für die hohe Qualität der Herzmedizin am Universitätsklinikum Augsburg geleistet. Wir wissen diese nicht selbstverständliche, am Allgemeinwohl ausgerichtete Haltung außerordentlich und dankbar zu schätzen. Neben vielfältigen Fortbildungsunterstützungen konnten bislang rund 25 wichtige medizintechnische Projekte gefördert und realisiert werden, nicht selten als Anschubfinanzierung mit zusätzlicher Co-Finanzierung durch den Träger.

Aktuelles aus der Fördergemeinschaft

Aktuelle Projekte

Heart Career Programm

Vielversprechende in der Herzmedizin Promovierende erhalten nach erfolgreich durchlaufener Begutachtung ihres Projektes eine Förderung von 500 EUR monatlich über sechs Monate. Durch diese gezielte Nachwuchsförderung sollen die Motivation für die Herzmedizin und die Attraktivität des Herzzentrums Augsburg-Schwaben am Universitätsklinikum Augsburg als künftiger Arbeitsplatz erhöht werden. Im Herbst 2024 sind die ersten sechs Promotionsstipendien vergeben worden. Davon sind vier Promotionsarbeiten bereits fertiggestellt oder kurz vor der Vollendung.

Aktuell geförderte Promotionsprojekte ab Oktober 2024 (PDF)

Early Surgical Career & Early Interventional Career Programm

Das herzchirurgische bzw. interventionell-kardiologische Programm fördert eine dreimonatige externe Hospitation von Weiterbildungsassistent/innen an international renommierten Institutionen zum Erwerb spezieller Kenntnisse und Fertigkeiten in operativen oder katheterinterventionellen Techniken. Der erste Stipendiat hat im Herbst 2025 dieses Programm mit Erfolg und Begeisterung durchlaufen.

Unterstützung Benachrichtigungs-App „Region der Lebensretter"

Eine Benachrichtigungs-App auf dem Smartphone, über die registrierte Rettungssanitäter/innen bzw. professionelle Paramedics von der Leitstelle als über die App identifizierte räumlich nächste Ersthelfer zu einem Menschen mit Herz-Kreislauf-Stillstand gelotst werden können. Durch professionellen Beginn von Reanimations-Maßnahmen bereits vor Eintreffen des Notarztes soll die Überlebenschance der Betroffenen verbessert werden. Dieses andernorts in Deutschland bereits realisierte Projekt wird für unsere Region durch die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin im Verbund mit allen beteiligten Akteuren vorangebracht. Die Fördergemeinschaft hat eine Co-Finanzierung geleistet. Am 24.10.2025 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme des Projektes in der Integrierten Leitstelle.

EMAH-Ambulanz (Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern)

Durch moderne interventionelle und operative Therapien ist die Lebenserwartung von Menschen mit angeborenen Herzfehlern erfreulicherweise deutlich gestiegen. Die Zahl von EMAH-Patient/innen nimmt rapide zu. Betreuungsangebote für diese Menschen mit ihren hochkomplexen Krankheitsbildern sind quantitativ und qualitativ unzureichend. Es besteht Konsens unter den beteiligten Kliniken und dem Vorstand über Sinn und Bedarf einer interdisziplinären EMAH-Ambulanz am Universitätsklinikum Augsburg. Die Umsetzung hat begonnen. Die Fördergemeinschaft begrüßt diese Entwicklung hin zur Einrichtung einer funktionsfähigen und leistungsstarken EMAH-Spezialambulanz am Uniklinikum Augsburg und hat bereits eine Co-Finanzierung eines Herzultraschallgerätes geleistet.

Möglichkeiten Ihres Engagements

Mit Ihrer Mitgliedschaft in der „Fördergemeinschaft Herzzentrum Augsburg-Schwaben e.V.“ tragen Sie zur Förderung der hohen Qualität der Herzmedizin bei. Der Jahresbeitrag umfasst 30 EUR.

Alternativ oder zusätzlich können Sie mit einer einmaligen Spende Gutes tun. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten jeweils eine Spendenbescheinigung.

Bankverbindung: 
Stadtsparkasse Augsburg
IBAN: DE04 7205 0000 0810 5520 00
BIC: AUGSDE77XXX

Termine & Wahlen

24.11.2026,  17-19 Uhr, Gr. HS im UKA:   Herzwochenveranstaltung zu Vorhofflimmern

24.11.2026, 19-19:45 Uhr, Kl. HS im UKA:  Mitgliederversammlung Fördergemeinschaft Herzzentrum

Augsburg Schwaben inkl. turnusmäßige Wahlen von Vorstand und Beirat
 

Mitgliedschaftsantrag und weitere Informationen

Aktueller Flyer: PDF

Satzung der „Fördergemeinschaft Herzzentrum Augsburg-Schwaben e.V.“: PDF

Kontakt

Fördergemeinschaft Herzzentrum-Augsburg-Schwaben e. V.
Stenglinstraße 2, 86156 Augsburg
Email: w.scheidt@med1-klinikum-augsburg.de

Vorstand und Beirat

 

Vorstand

Prof. Dr. Wolfgang von Scheidt, 1. Vorsitzender

Dr. Renate Linné, 2. Vorsitzende

Dr. Jürgen C. Müller, 1. Schatzmeister

Christian Müller, 2. Schatzmeister

Stefan Graf, Schriftführer

Beirat

Prof. Dr. Philip Raake, Direktor I. Medizinische Klinik

Prof. Dr. med. Friedrich Eckstein, Direktor Klinik für Herzchirurgie

Prof. Dr. Axel Heller, Direktor Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

OA Dr. Fabian von Scheidt, Bereich Kinderkardiologie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Max Strehle, MdL a.D. ehem. 1. Vorsitzender der Fördergemeinschaft

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