Gelebte Inklusion: Barrierefreier Zugang zur Klinikkapelle
Pünktlich zum 1. Advent konnte in der Klinik-kapelle des UKA ein automatischer Türantrieb in Betrieb genommen werden. Damit ist die Kapelle nun deutlich leichter und barrierefrei zugänglich – insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Augsburg | Möglich wurde diese Verbesserung durch das großzügige Engagement einer Patientin des UKA, die selbst auf einen Rollstuhl angewie-sen ist und den elektrischen Türantrieb mit Kosten in Höhe von mehr als 5.000 Euro voll-ständig finanziert hat. Die Sponsorin möchte namentlich nicht genannt werden, freut sich aber – nach ihren eigenen Worten – über jeden Menschen, der davon profitiert.
Ende September war sie mit dieser Idee auf den katholischen Klinikpfarrer Andreas Straub zugekommen. Dank des unkomplizierten und sehr guten Zusammenspiels aller Beteiligten konnte das Projekt innerhalb kurzer Zeit reali-siert werden. Die beteiligten Firmen arbeiteten professionell Hand in Hand, unterstützt durch die technische Koordination vor Ort sowie eine reibungslose finanzielle Abwicklung. Auch die Schwerbehindertenvertretung des UKA begleitete das Vorhaben beratend.
So konnte – passend zum Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ – nicht nur symbolisch, sondern ganz konkret eine Tür aufgestoßen werden: für mehr Teilhabe und Inklusion. Der neue Türantrieb wird von den Besucherinnen und Besuchern der Kapelle sehr geschätzt und ist eine echte Bereicherung. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden und besonders der Sponsorin, die mit ihrer großzügigen Spende im wahrsten Sinne des Wortes Türen geöffnet hat.
BU: Gemeinschaftsarbeit für eine barrierefreie Klinikkapelle (von links): Robert Müller, Technik und Bau, Markus Franz, Beauftragter für Menschen mit Behinderung, und Klinikpfarrer Andreas Straub. © Universitätsklinikum Augsburg