Großer Zuspruch: Safety Camp 2026 setzt auf Aktionsplan für mehr Sicherheit in der Medizin

800 Teilnehmende diskutieren Lösungsansätze | 1. Safety Camp Award für Joe Kiani

Pressemitteilung Augsburg, 30. Januar 2026

Großer Zuspruch: Safety Camp 2026 setzt auf Aktionsplan für mehr Sicherheit in der Medizin 800 Teilnehmende diskutieren Lösungsansätze | 1. Safety Camp Award für Joe Kiani

Mit rund 800 Teilnehmenden aus Medizin, Politik und Industrie ist das Safety Camp – 1. Konferenz für medizinische Sicherheit am Mittwochabend erfolgreich zu Ende gegangen. Die Konferenz, veranstaltet von der Augsburger Allgemeine in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Augsburg, stieß bundesweit auf große Resonanz und setzte starke inhaltliche Impulse.

Im Mittelpunkt standen die
Themen Patientensicherheit, Cybersicherheit und Krisenresilienz – bewusst zusammengedacht vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, wachsender digitaler Bedrohungen und zunehmender Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen im Gesundheitswesen. 

„Tragfähige Lösungsansätze statt abstrakter Forderungen"

Das Safety Camp versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Ort klassischer Positionspapiere oder Forderungskataloge, sondern als Arbeits- und Dialogplattform, auf der konkrete Perspektiven, Erfahrungen und Lösungsansätze zusammengeführt wurden. Der interdisziplinäre Austausch über Systemgrenzen hinweg wurde von vielen Teilnehmenden als Alleinstellungsmerkmal der Konferenz hervorgehoben.

„Das Safety Camp war kein Debattenraum für abstrakte Forderungen, sondern eine Plattform, auf der Medizin, Politik, Wissenschaft und Industrie gemeinsam tragfähige Lösungsansätze erarbeiten. Ziel ist es, voneinander zu lernen und konkrete Handlungsoptionen für mehr Sicherheit im medizinischen Alltag zu entwickeln und weiterzutragen“, so Prof. Dr. Klaus Markstaller, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Augsburg und Initiator der Konferenz.

Ein gemeinsamer Aktionsplan: „Die Safety Camp Declaration 2026" wird erarbeitet

Auch aus Sicht des Medienhauses Pressedruck, das die Konferenz gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Augsburg ausgerichtet hat, markiert das Safety Camp einen neuen Ansatz in der öffentlichen Debatte um medizinische Sicherheit.

„Das Safety Camp hat gezeigt, dass hochwertige inhaltliche Auseinandersetzung, journalistische Verantwortung und gesellschaftliche Relevanz zusammengehören. Unser Anspruch war es, einen Raum zu schaffen, in dem Sicherheit in der Medizin ganzheitlich gedacht und konstruktiv weiterentwickelt wird“, erklärt Andreas Schmutterer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Augsburger Allgemeine.

Ein zentrales Ergebnis der Konferenz ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Aktionsplans für mehr Sicherheit in der Medizin, der unter dem Titel „Safety Camp Declaration 2026“ in den kommenden Wochen veröffentlicht wird. Darin sollen die im Rahmen der Konferenz entwickelten Leitgedanken, Lösungsansätze und strategischen Empfehlungen gebündelt und als Handlungsplan für die kommenden zwölf Monate veröffentlicht werden. 

1. Safety Camp Awards geht an Joe Kiani

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war zudem die Auszeichnung von Joe Kiani, Gründer des Global Patient Safety Movement, mit dem 1. Safety Camp Award. Mit der Ehrung würdigte die Konferenz seine jahrzehntelangen, nachhaltigen Verdienste um die weltweite Patientensicherheit und seinen Einsatz für eine internationale Sicherheitskultur in der Medizin. Joe Kiani bedankte sich mit den Worten:

„Ich fühle mich zutiefst geehrt, diese Auszeichnung beim Safety Camp zu erhalten, einer Veranstaltung, die das Beste unseres weltweiten Engagements für die Patientensicherheit repräsentiert. Veranstaltungen wie diese erinnern uns daran, dass jeder Fortschritt in der Pflege, jede Verbesserung der Sicherheitskultur und jedes Leben, das wir schützen, das Ergebnis mutiger Zusammenarbeit, unermüdlicher Neugier und unerschütterlicher Mitmenschlichkeit ist. Patientensicherheit ist mehr als nur eine Mission, sie ist eine moralische Verpflichtung, die mutiges Handeln von Gesundheitssystemen, Klinikern, politischen Entscheidungsträgern und Innovatoren auf der ganzen Welt erfordert."

Die Veranstalter sind sich einig: Das Safety Camp war mehr als eine einmalige Konferenz. Es markiert den Beginn eines langfristigen Prozesses, der medizinische Sicherheit als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe begreift – und Augsburg als zentralen Ort dieses Diskurses positioniert. Und die beste Nachricht: Das Safety Camp 2027 ist bereits in Planung. Der genaue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Diese Pressemitteilung steht hier als Download zur Verfügung.

Website: https://safety-camp.de

Kontakt:
Richard Goerlich (Sprecher Universitätsklinikum Augsburg)
Richard.Goerlich@uk-augsburg.de

Daniel Kempf (Geschäftsführung pd digital und Mitglied der Geschäftsleitung Augsburger Allgemeine)
daniel.kempf@mediengruppe-pd.de

Foto-Credit: Safety Camp/Bernd Jaufmann