Eichenprozessionsspinner: Raupen sind abgesaugt, gesperrte Bereiche wieder begehbar

Die Raupen und Nester des Eichenprozessionsspinners (wir berichteten) wurden durch eine Spezialfirma abgesaugt. Alle gesperrten Bereiche des Parks am Universitätsklinikum Augsburg können wieder betreten werden. Bäume bleiben unter Beobachtung.

Augsburg | In Park und Grünflächen rund um das UKA hatte sich wieder der Eichenprozessionsspinner eingenistet. Nun wurden, wie angekündigt, die Raupen und Nester des Eichenprozessionsspinners durch eine Spezialfirma abgesaugt und entsorgt. Die Gefahr ist also vorübergehend gebannt, und alle bislang gesperrten Bereiche im und um den Park können wieder betreten werden. Die ehemals befallenen Bäume bleiben laut des für den Park und die Grünflächen zuständigen Experten weiter unter Beobachtung. Sollten sie erneut von einem Schädling wie dem Eichenprozessionsspinner befallen werden, informieren wir umgehend.

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Nachtfalterart, die bei Haut- oder Schleimhautkontakt mit Mensch und Tier starke allergische Reaktionen der Haut, Augenreizungen, Fieber und Schwindel verursachen sowie in Einzelfällen zu einem allergischen Schock führen kann. Der letzte festgestellte Befall war im Jahr 2023.