Studiengang Medizintechnik der THA startet mit Unterstützung des UKA

Wie können wir vermeidbare Patientenschäden um 50 Prozent reduzieren? Und wie sieht ein Operationssaal im Jahr 2035 aus? Diese und viele weitere Frage aus dem universitätsmedizinischen Alltag brachte das Universitätsklinikum Augsburg in den Innovationsworkshop „Medizintechnik trifft Praxis“ am vergangenen Samstag, den 24. Oktober 2026 an der Technischen Hochschule Augsburg ein.

Headerbild: Prof. Dr.-Ing. Michael Zedler (Technische Hochschule Augsburg)

Der Workshop begleitete den Start des neuen Studiengangs Medizintechnik. Gleich zu Beginn ihres Studiums kamen die ersten Studierenden mit Ärztinnen und Ärzten sowie Unternehmensvertretern ins Gespräch. Gemeinsam analysierten sie Herausforderungen aus dem medizinischen Alltag und entwickelten erste technische Lösungsansätze.

Die Themensetzungen des UKA eröffneten dabei unterschiedliche Perspektiven: Wie kann Technik helfen, die Behandlung sicherer zu machen? Und welche Anforderungen muss der Operationssaal der Zukunft erfüllen? Für die Studierenden begann das Studium damit unmittelbar an der Schnittstelle zwischen Entwicklung und Anwendung. Ausgangspunkt war der konkrete Bedarf der Menschen, die später mit der Technik arbeiten – und der Patientinnen und Patienten, denen sie zugutekommen soll.

 

v.l.n.r.: Ferhan Kiyakli, Nathalie Schirmer (beide Institut für Digitale Medizin, UKA), Richard Goerlich (Sprecher und Leiter Gründerzentrum, UKA), Prof. Dr. Julia Welzel (UKA)