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Neurovaskuläres Zentrum

Das Neurovaskuläre Zentrum am Universitätsklinikum Augsburg vereinigt interdisziplinär die Kompetenzen zur Diagnose und Therapie für das gesamte Spektrum der neurovaskulären Erkrankungen, mit dem Ziel einer optimalen Versorgung von akuten Notfällen bis hin zu speziellen und seltenen Krankheitsbildern.

Schlaganfall - häufigster neurovaskulärer Notfall in Deutschland

Mit jährlich über 260.000 Patienten in Deutschland zählt der Schlaganfall zu den häufigsten vaskulären Notfällen und ist Ursache für eine hohe Sterblichkeit sowie dauerhafte Behinderungen.

Experten vernetzen

Ein Schwerpunkt des Neurovaskulären Zentrums liegt daher in der Vernetzung und der überregionalen Versorgung akuter Schlaganfälle in Augsburg, Schwaben und dem westlichen Oberbayern. Dabei wird über das Telemedizinische Netzwerk TESAURUS in Kooperationskliniken durch eine intensive konsiliarische Betreuung und kontinuierliche Fortbildungen eine hochqualitative heimatnahe Behandlung inclusive der umgehenden intravenösen Thrombolyse-Therapie vor Ort ermöglicht. Die Integration der Experten des Zentrums aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie der Neurologie, Neuroradiologie oder Neurochirurgie erlaubt eine individuelle rasche Versorgung auf dem aktuellen Stand der Medizin vor Ort und identifiziert die Patienten, die für spezialisierte Behandlungen ins Zentrum verlegt werden müssen.

Von der Grundversorgung bis hin zu Spezialfällen

Das Neurovaskuläre Zentrum am Universitätsklinikum selbst behandelt als Klinik der Grund- und Maximalversorgung viele Patienten mit sämtlichen Neurovaskulären Erkrankungen. Für die Akutbehandlung steht eine von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifizierte überregionale Stroke Unit mit derzeit 18 Betten zur Verfügung. Das Spektrum der Gefäßerkrankungen ist breit und reicht von Pathologien der Aorta bis in die kleinsten Verästelungen der Hirngefäße.

Neben häufigen Krankheiten wie den Schlaganfällen werden u.a. komplexe Gefäßveränderungen wie Stenosen, Dissektionen, oder Malformationen der arterio-venösen Gefäße, Fisteln, Aneurysmen, Subarachnoidalblutungen oder seltenere Erkrankungen wie Sinusthrombosen sowie entzündliche Veränderungen wie Vaskulitiden behandelt. Durch die Vernetzung mit den Partnerkliniken wird dabei die Expertise des Zentrums überregional konsiliarisch und per Zuweisung zur Verfügung gestellt. In hochspezialisierten Fachambulanzen der jeweiligen Kliniken werden Patienten nachbetreut oder primär für Experten- und Zweitmeinungen vorgestellt.

Innovative Therapien und Forschung

Neben spezialisierten Therapieverfahren können aufgrund einer breiten Forschungsaktivität im neurovaskulären Bereich innovative Therapien im Rahmen von zahlreichen klinischen Studien angeboren werden.

Mehr erfahren:

Sie möchten mehr über die am Neurovaskulären Zentrum beteiligten Kliniken erfahren? Besuchen Sie die Internetseite der Kliniken:

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