Therapie

Drei Therapieformen werden bei der Behandlung von Lungenkrebs eingesetzt

  • Operation
  • Bestrahlung
  • Medikamentöse Therapie

Die Therapie des Lungenkrebses ist in vielen Fällen komplex und bedarf oft einer Kombination aus den drei genannten Therapieformen. Dabei kann es auch sein, dass sich im Verlauf aus Befunden Änderungen in der Empfehlung ergeben, welche Therapie derzeit am besten ist. Dies wird jedoch immer im persönlichen Gespräch erklärt.
Wichtig ist uns Behandelnden, dass eine Therapieform niemals von vornherein abgelehnt wird. Es sollte immer zu der Empfehlung eines Therapiekonzepts, wie es auch in unserer Tumorkonferenz empfohlen wurde, zuerst eine Beratung stattfinden. Dieses Gespräch kann bei wesentlichen Therapieentscheidungen auch zusammen mit den beteiligten Fachärzten für den jeweils individuellen Fall in der Anlaufstelle des ICCA stattfinden. Gerne können Angehörige dabei sein.

>>Weitere Informationen zu den Therapieformen unter Medizin Wissen

  • Palliative Therapie

In manchen Situationen kann es auch besser und der Wunsch des Patienten sein, verbleibende Zeit mit Lebensqualität zu füllen. In diesen Fällen kann Sie das kompetente Team des Palliativzentrums unterstützen.

Was uns sonst noch wichtig ist

Physiotherapie!
Für eine erkrankte Lunge ist Atemtherapie unumgänglich. Ebenso geben Ihnen Physiotherapeuten Ratschläge und Tipps zur Mobilisation und Kräftigung der Körpermuskulatur.

Nachsorge!
Auf jeden Fall sollte bei Lungenkrebserkrankten eine regelmäßige Nachsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Diese kann bei niedergelassenen Fachärzten oder auch im im Rahmen des Lungenkrebszentrums erfolgen.

Rauchentwöhnung!
Da Rauchen die Lunge weiter schädigt, empfehlen wir auf jeden Fall mit dem Rauchen aufzuhören. Da dies mit professioneller Hilfe oft besser zum Ziel führt, bieten wir jederzeit an, Ihnen einen Kontakt zu einem professionellen Rauchentwöhnprogramm herzustellen.

Psychoonkologie!
Eine psychologische Begleitung hilft, Patienten und ihre Angehörigen im Rahmen der onkologischen Erkrankung und Behandlung zu entlasten.
Durch Gespräche mit der Psychologin ist es zum Beispiel möglich, sich über die eigenen Gedanken und Gefühle klarer zu werden. Zusätzlich kann erlebt werden, wie die häufigen Stimmungsschwankungen besser ausgehalten werden können oder gar leichter werden.

Sozialberatung!
Eine Erkrankung an Lungenkrebs verändert das Leben und die täglichen Abläufe grundlegend. An welchen Stellen des täglichen Lebens Unterstützung hilfreich sein kann, dabei hilft das Team des Sozialen Beratungsdienstes.

KiYo!
Erkrankt ein Elternteil an Krebs, sind auch die Kinder betroffen. KiYo möchte in dieser Zeit begleiten und vor allem Kindern helfen, die schwierige Situation zu bewältigen.

Alle ausführlichen Informationen und Kontaktdaten unter >> Begleitangebote

Karte ausblenden