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Gesundheit ganz groß.
Universitätsklinikum Augsburg

Radiosynoviorthese (RSO)

Die Radiosynoviorthese (RSO) ist eine nuklearmedizinische Behandlungsform von Gelenken. Sie ist neben den medikamentösen und chirurgischen Verfahren erfolgreich etabliert und zeigt ein hohes Ansprechen bei fast allen schmerzhaft entzündlichen Gelenkerkrankungen. Hierbei wird mittels Röntgenstrahlung oder Ultraschall das Gelenk unter sterilen Bedingungen mit einer dünnen Nadel punktiert und in den Gelenkspalt ein radioaktives Medikament injiziert. Das radioaktive Medikament verteilt sich in dem Gelenk und bestrahlt die erkrankte Gelenkinnenhaut (Synovia), wodurch sich diese abbaut und erneuert. Dies führt zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden und Schmerzen.

Besonders bei diesen Krankheitsbildern ist eine Radiosynoviorthese (RSO) sinnvoll:

  • Rheuma-Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder andere Arthritisformen mit chronischer Synovialitis über 6 Monate Dauer
  • Entzündlich aktivierte Arthrosen
  • Immer wiederkehrende Gelenkergüsse bei Arthrosen
  • Wiederkehrende Gelenkergüsse nach Knie-Endoprothesen

Terminvereinbarung und Ansprechpartner

Eine Anmeldung zu einer Radiosynoviorthese (RSO) erfolgt telefonisch unter 0821/ 400 – 2068.

Kontakt

Sie haben Fragen zu diesem Bereich, die Sie gerne persönlich stellen möchten? Wir sind für Sie da:

Malte Kircher

Oberarzt

Telefon: 0821 400-2050

E-Mail: nuklearmedizin@uk-augsburg.de

Carmen Vornehm

Therapiekoordination

Telefon: 0821 400-3211

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