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Minimalinvasive Herzklappenoperationen
(Rekonstruktion, Ersatz)

Veränderungen an den Herzklappen sind ein häufiger Grund für die Notwendigkeit herzchirurgischer Operationen. Meistens handelt es sich um altersbedingte, degenerative Veränderungen. Aber auch akut auftretende Entzündungen können eine Operation notwendig machen. Grundsätzlich unterscheidet man bei den veränderten Herzklappen zwischen Verengungen (Stenosen) und Undichtigkeiten (Insuffizienzen). Während bei Stenosen fast immer ein Austausch der Klappe notwendig ist, können insuffiziente Herzklappen meistens repariert und so die eigene Klappe erhalten werden.

Operationen an den Herzklappen werden in unserer Abteilung standardmäßig über minimalinvasive Zugänge durchgeführt. Dies bedeutet im Fall der Aortenklappe eine partielle obere Sternotomie. Hierbei wird nur das obere Drittel des Brustbeins eröffnet. So wird nicht nur ein kosmetisch ansprechenderes Ergebnis durch einen kürzeren Hautschnitt erreicht, sondern auch die Stabilität des Brustbeins erhalten. Im Fall von Mitral- und Trikuspidalklappe kann auf eine Eröffnung des Brustbeins vollständig verzichtet werden. Der Eingriff erfolgt durch den Zwischenrippenraum über eine kleine seitliche Eröffnung des Brustkorbs auf der rechten Seite (rechtsseitige Minithorakotomie). Für ein perfektes kosmetisches Ergebnis wird der Hautschnitt bei Frauen in der Brustfalte durchgeführt, bei Männern liegt der Zugang im Bereich der rechten Brustwarze.

Wenn immer möglich schließen wir Patienten in das „Fast-Track“-Programm unserer Klinik ein. Hierdurch kann der Krankenhausaufenthalt nach der Operation deutlich reduziert werden.

Prof. Dr. med. Evaldas Girdauskas

Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie

Dr. med. Benjamin Kloth

Oberarzt Herzchirurgie

Telefon: 0821 400-2965
E-Mail: benjamin.kloth@uk-augsburg.de

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