Knochendichtemessung (DXA-Osteodensitometrie)

Die Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt, erfolgt zur Bestimmung der Knochenflächendichte als dem entscheidenden diagnostischen Kriterium für das Vorliegen einer Osteoporose.

Die Knochendichte stellt dabei die wichtigste Kenngröße zur Abschätzung des individuellen Frakturrisikos dar und wird zudem benötigt, um einen Therapieentscheidung zu fällen. Außerdem eignet sich die Knochendichtemessung zur Verlaufsbeurteilung der Knochendichte, wie z.B. unter einer antiosteoporotischen Therapie.

Die Messungen erfolgen bei uns standardisiert am Meßgerät "Hologic Explorer" in bequemer Rückenlage sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch am Schenkelhals einer Seite; in bestimmten Fällen auch am Unterarm.

Unsere Abteilung verfügt auch über die Möglichkeit, Kinder ab dem 6. Lebensjahr referenzbasiert zu messen.

Das Meßverfahren ist röntgenbasiert (sog. DXA-Methode = Zwei-Energiespektren-Abschwächungsmethode). Die applizierte Strahlendosis allerdings ist extrem gering (Bruchteil einer einzigen Röntgenaufnahme).

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