Zentraler Kontakt zum Bayerischen Kinderschmerzzentrum

Gudrun Loos

Zentrale Ansprechpartnerin, Terminvergabe

Telefon: 0821 400-9324
E-Mail: kinderschmerzzentrum@uk-augsburg.de

Vom ersten Gespräch bis zur Aufnahme: der Weg ins Bayerische Kinderschmerzzentrum

Die Schmerzlotsin des Bayerischen Kinderschmerzzentrums, Gudrun Loos, ist die erste Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Behandlung von chronischen Schmerzen bei Kindern.

Wenn eine Behandlung im Kinderschmerzzentrum in Betracht gezogen wird, muss das betroffene Kind als erstes in der Schmerzambulanz angemeldet werden. Dazu können die Eltern oder das Kind selbst bei der Schmerzlotsin anrufen. Diese wird zunächst ein paar Fragen stellen, um erste Kriterien zu prüfen. Sollten unsere Schmerzlotsin gerade nicht erreichbar sein, können Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder eine E-Mail gesendet werden. Wir rufen binnen einer Woche zurück, um alle Fragen zu klären.

Im weiteren Verlauf erhalten Eltern und Kinder einen Schmerzfragebogen, Informationsmaterial und eine Anforderung bisheriger Berichte über Diagnostik und Behandlung. Die Vorbefunde und die ausgefüllten Schmerzfragebogen werden an uns zurückgesendet. Sobald wir die Unterlagen erhalten haben, vereinbaren wir einen Termin in unserer Schmerzambulanz. Die Unterlagen benötigen wir auch deshalb frühzeitig, um uns auf das gemeinsame Gespräch vorbereiten zu können.

Bei diesem Termin erfahren Eltern und Kinder mehr über das Therapieangebot des Bayerischen Kinderschmerzzentrums. Wir besprechen ausführlich die bisherige „Schmerzlaufbahn“ des betroffenen Kindes, erstellen eine Familienanamnese und ermitteln die individuellen Belastungsfaktoren. Auf dieser Basis machen wir uns ein Bild, ob eine stationäre multimodale Schmerztherapie empfehlenswert ist.

An den Termin in der Schmerzambulanz schließt sich eine einwöchige Entscheidungsphase an. Diese Tage sollen die Möglichkeit geben, die Informationen „sacken zu lassen“, die Aufnahmebedingungen zur Kenntnis zu nehmen und mit etwas Abstand zur Entscheidung über die beste Therapie für das betroffene Kind zu gelangen.