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Projekt UMDIA

Projektübersicht

Teilprojekte:

Modelhafte Entwicklung und Erprobung von Anwendungsszenarien für ein Unterbrechungsmanagement in der stationären Krankenpflege

Projektlaufzeit:

01.03.2020 bis 28.02.2023

Intention:

Digitale Technologien rücken immer stärker in den Fokus der Pflegewissenschaften, nicht zuletzt aufgrund des wachsenden Fachkräftemangels und der gleichzeitig wachsenden Anzahl unterstützungs- und versorgungsbedürftiger Menschen in Deutschland. Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, mit einem weiteren Anstieg muss in Zukunft gerechnet werden. Modernen Technologien wird das Potential zugeschrieben, die Qualität der pflegerischen Versorgung im Gesundheitswesen zu verbessern und Zeiteinsparungen erzielen zu können. In den Gebieten wie etwa körperlicher Entlastung, Monitoring, Dokumentation und sozialen/emotionalen Bereichen werden bereits technisch-digitale Mittel genutzt. Dennoch gibt es derzeit noch eine Reihe von Hürden und Hemmnissen, die eine weitere Verbreitung der Technologien und damit eine Entlastung an der Pflege Beteiligter verzögern.

Ziele:

Das Ziel von UMDIA ist es, digital gerahmte Interaktionsarbeit in Dienstleistungsbeziehungen unterbrechungssensibel und belastungsarm zu gestalten. Neue Analyse- und Gestaltungsinstrumente werden für den Umgang mit Unterbrechungen entwickelt, die den spezifischen Merkmalen digital gerahmter Interaktionsarbeit gerecht werden. Das Projekt setzt an der Unterscheidung von vermeidbaren und substanziellen Unterbrechungen an. Dabei werden die Schnittstellen untersucht, die sich durch den Einfluss der Digitalisierung verändert haben. Dadurch soll die Interaktionsarbeit in Dienstleistungsbeziehungen unterbrechungssensibel und belastungsarm gestaltet werden können und das Potential der Digitalisierung genutzt werden.

Das Universitätsklinikum Augsburg entwickelt in dem Projekt modelhaft Anwendungsszenarien für ein Unterbrechungsmanagement bei digital gerahmter Interaktionsarbeit in der stationären Krankenpflege. Diese Anwendungsszenarien werden erprobt und verbreitet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf einem digital gestützten Informationssystem für PatientInnen, um vermeidbare Unterbrechungen zu reduzieren und einer Gestaltung der Pflegedokumentation durch die Unterbrechungen, die zur Arbeit in der Pflege gehören zulässt und produktiv nutzt.

Bedeutung:

Das Projekt ist insgesamt auf 36 Monate angelegt.

 

In dem Teilprojekt ist das Universitätsklinikum als Anwendungs-/Forschungspartner an sechs Arbeitspaketen beteiligt.

Projektförderung

Das Projekt wird Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Kontakt | Netzwerk

Sie haben Fragen zu diesem Projekt? Dann schreiben Sie uns, an - Ihre Ansprechpartnerinnen im Universitätsklinikum Augsburg sind:

Ricarda Walk

Telefon: 0821 400-4498
E-Mail: ricarda.walk@uk-augsburg.de

Kerstin Lamers

Telefon: 0821 400-4488
Telefax: 0821 400-4450

E-Mail: kerstin.lamers@uk-augsburg.de

Verbundpartner:

  • Universität Augsburg
  • CAS Software AG
  • Fahrion Engineering GmbH & Co KG
  • Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF München)
  • Reidl GmbH & Co. KG

 

Dieses Projekt wird gefördert:

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