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Weihnachten mit Kindern – entspannt und fröhlich genießen

In diesem Jahr ist alles anders. Und trotzdem: auch in diesem Jahr warten viele Kinder sehnsüchtig darauf, dass das Christkind - endlich - erscheint. Damit Sie die Adventszeit so entspannt und fröhlich wie möglich gestalten können, und hohe Erwartungen nicht im Familienstreit enden, haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

Beziehen Sie Ihr Kind in die Weihnachtsvorbereitungen mit ein:

Backen oder verzieren Sie (auch gekaufte) Plätzchen, singen Sie Weihnachtslieder, überlegen Sie welches (vielleicht sogar selbst gebastelte) Geschenk sie den Großeltern oder weiteren Freunden und Verwandten mit der Post schicken könnten, schmücken Sie den Weihnachtsbaum – gemeinsam.

Verbringen Sie die Adventszeit gemeinsam:

Für viele Kinder ist es nicht wichtig, wie viele Geschenke sie am Weihnachtsabend öffnen können. Sondern wie viel Zeit sie mit der Familie verbracht haben, in der die Beziehungen durch gemeinsame Erlebnisse und Nähe untereinander gefestigt werden. Entwickeln Sie gemeinsame Weihnachtsrituale z.B:

  • Adventsspaziergänge an der frischen Luft
  • Lebkuchenhäuser „bauen“
  • Schlittenfahren und Schneeballschlachten
  • Weihnachtswichtel im Wald suchen

Und nicht vergessen: Wunschzettel schreiben

Der Wunschzettel hat seinen festen Platz in der Adventszeit. Für die Kinder, weil es ihnen wichtig ist, das Christkind über ihre Wünsche zu informieren. Für die Eltern, weil er bei den Weihnachtsbesorgungen helfen kann. Ganz gleich, ob der Wunschzettel zu Hause aufgehängt wird oder per Post an das Christkind geht, wichtig ist, dass er mit viel Liebe geschrieben und gestaltet wird. Sprechen Sie aber auch mit Ihrem Kind, welche Wünsche erfüllbar sind, um mögliche Enttäuschungen am 24. Dezember zu vermeiden.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bleiben Sie gesund - Ihr Team der Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben

 

HINWEIS (Triggerwarnung):

Für manche Familien ist Weihnachten die schlimmste Zeit des Jahres. Wenn Sie – oder jemand den Sie kennen - von häuslicher Gewalt betroffen ist, finden Sie hier eine Liste mit Beratungsangeboten:

Andere Notdienste

 

Autor | Quelle: Dieser Text ist Teil einer Gesundheitskolumne, die in dem Familienmagazin LiesLotte in der Dezember-Ausgabe 2020 erschien.

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