Botox

Botox Botulinumtoxin (Typ A)  findet verschiedenste Anwendungen in der Medizin.  Die Wirkungsweise von Botox basiert in erster Linie auf einer Lähmung bzw. Entspannung der injizierten Muskulatur. Diesen Effekt kann man sich in verschiedener Hinsicht zu Nutzen machen.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet von Botox stellen craniomandibuläre Dysfunktionen dar.  Hier besteht unter anderem eine muskuläre Störung des craniomandibulären Systems. Beim Zähneknirschen (Bruxismus) und Zahnpressen ist der Kaumuskel überaktiv. Hier  kann Botox direkt in den Muskel injiziert werden und somit eine Entspannung der Kaumuskulatur erreicht werden. Durch diese Entspannung tritt meist eine Schmerzlinderung ein. Die Wirkung hält zwischen fünf und sieben Monaten an.

Weitere Anwendung findet Botox in der Behandlung von übermäßigem Schwitzen, sogenannte Hyperhidrose. Vor allem sind Achseln, Hände, Füße und Kopfhaut von übermäßiger Schweißproduktion betroffen. Hier wird das Botulinumtoxin sehr oberflächlich in die betroffene Region gespritzt. Dieser Effekt reduziert oder stoppt die Schweißproduktion und hält bis zu 12 Monaten an.

Den am weitesten verbreiteten Einsatz findet Botox in der ästhetischen Faltenunterspritzung im Gesicht. Hierbei wird je nach Patientenwunsch und Indikation das Botulinumtoxin in die betreffenden Regionen im Gesicht injiziert um die mimischen Falten an Stirn, Zornesfalte, Krähenfüßen und Nasenrücken zu glätten. Die Wirkung in der mimischen Muskulatur hält zwischen drei undsechs Monaten an.

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