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Probengewinnung in der Gewebebank

Der Weg einer Gewebeprobe vom Operationspräparat bis zum Smartfreezer

Einverständniserklärung

Voraussetzung für die Gewinnung von Forschungsproben für die Gewebebank ist eine gültige Einverständniserklärung des Patienten/Probanden. Im Zuge einer Operation wird der Patient daher über die zusätzliche Möglichkeit einer Biobankspende informiert.

Gewebeentnahme

Die Gewebeasservierung für die Augsburg Central BioBank erfolgt standardmäßig im Schnellschnittlabor des Instituts für Pathologie und wird von ärztlichen Mitarbeitern des Instituts durchgeführt. Diese wählen bei vorliegendem Einverständnis nach der Durchgabe des Schnellschnittergebnisses an den OP die für die Gewebeentnahme in Frage kommenden Stellen (sowohl krankhaftes Gewebe als auch gesundes Gewebe) aus. Dadurch wird gewährleistet, dass in keinem Fall die im Rahmen der Patientenversorgung erforderliche diagnostische Beurteilung des Operationspräparates beeinträchtigt wird.

Kryoasservierung

Nach Überführen der Proben in mit Pseudonymen gekennzeichnete Probenröhrchen erfolgt das zeitnahe Schockgefrieren in Stickstoff. Anschließend werden diese Probenröhrchen in einen automatisierten Gefrierschrank (Smartfreezer, Firma Angelantoni Life Science) verbracht, in dem die Proben in der Gasphase von flüssigem Stickstoff lagern.

Dokumentation

Während und im Anschluss des Asservierungsprozesses erfolgt die Dokumentation im Rahmen standardisierter Bögen. Erfasst werden sowohl probenorientierte Daten (z.B. Art und Anzahl der Proben) als auch qualitätsorientierte Daten (z.B. kalte und warme Ischämiezeiten). Die zur Bioprobe dazugehörigen Daten werden in pseudonymisierter Form von dieser unabhängig in einer Datenbank (Data Integration System, Firma Bitcare) gespeichert, sodass entsprechende Datenschutzvorgaben eingehalten werden.

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